Freitag, 20. April 2018

Wer von Nordrhein-Westfalen aus nach Ost-Europa reisen will, kommt an Dortmund nicht vorbei. Diese Strategie zahlt sich aus. Im ersten Quartal 2018 nutzten 465.020 Fluggäste das Angebot des Airports. Das sind 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der Dortmunder Flughafen verzeichnete im ersten Quartal 2018 insgesamt 465.020 Fluggäste. Das sind 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Seit dem Überschreiten der Zwei-Millionen-Passagiergrenze zum Jahresende 2017 ist die Wachstumsdynamik ungebrochen.


Die Monate Januar und Februar konnten beide jeweils mit 15,3 Prozent mehr Fluggästen abgeschlossen werden. Auch im Monat März, der in diesem Jahr die Osterferien hälftig abdeckt, konnte der Dortmunder Flughafen ein Passagier-Plus von 14,9 Prozent erzielen.

Bulgarien, Griechenland und Österreich sind Top-Ziele

Verantwortlich für das Plus an Gästen sind laut Flughafen-Management die Strecken, die es im vergangenen Jahr noch nicht gab. Dazu gehören die Strecken nach Varna (Bulgarien), Thessaloniki (Griechenland) und Wien. Die Verbindung nach Österreich ist aber trotz des Interesses der Fluggäste schon jetzt wieder Geschichte, erlebt ab dem Winter aber ein Comeback. Auch auf anderen Strecken im Flugplan konnte Wachstum festgestellt werden.

Mit weiteren Neuverkehren von Wizz Air, die im Laufe des zweiten Quartals aufgenommen werden, möchte der Dortmund Airport an die positive Entwicklung anknüpfen und das Wachstum fortsetzen. Flughafengeschäftsführer Udo Mager sieht dem zweiten Quartal daher sehr zuversichtlich entgegen: „Wenn die neuen Strecken gut angenommen werden, wovon wir ausgehen, wird die Halbjahresbilanz voraussichtlich einen Zuwachs von rund zehn Prozent ausweisen.“

Das wäre für den Dortmunder Flughafen eine positive Entwicklung. Dieser steht immer wieder in der Kritik. Einerseits wegen des Fluglärms und andererseits wegen der Bedeutung des Flughafens in Nordrhein-Westfalen. Der Dortmund Airport ist nämlich bislang lediglich als Regionalflughafen ausgewiesen worden. Zuletzt forderten die Grünen den Rückbau des defizitären Airports.

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