Dienstag, 17. Juli 2018

Am Donnerstag (19. April) informierte Straßen.NRW über den Ausbau der Autobahn 1 zwischen dem Kamener Kreuz und der Ausfahrt Hamm-Bockum/Werne. 

Die Veranstaltung fand im Bergkamener Ratssaal statt und startete um 18 Uhr. Am 24. April (Werne) und 26. April (Hamm-Pelkum) sind zwei weitere Informationsveranstaltungen geplant. Es handelt sich um die drei Städte und Stadtteile, die neben der A1 liegen und vom Ausbau direkt betroffen sind.


Insgesamt 10,4 Kilometer sollen bis zum Jahr 2027 ausgebaut werden. Ziel des Bauvorhabens ist eine Entlastung des von Stau geplagten Kamener Kreuz, an dem sich die Autobahn 1 (Nord-Süd) und Autobahn 2 (West-Ost) treffen. In Richtung Münster kurz hinter dem Kamener Kreuz gibt es aktuell nur zwei Spuren. Das führt immer wieder zu Stau.

Konflikte gibt es beim Lärm

Auf der gesamten Strecke soll der sogenannte Flüsterasphalt verlegt werden. Zudem sind auch Lärmschutzwände geplant. Dennoch gab es laut Hellweger Anzeiger Konfliktpotenzial im Bergkamener Stadtteil Overberge. Auf diesem Streckenabschnitt sind bisher keine Lärmschutzwände vorgesehen, sodass die dortigen Anwohner in Zukunft mit mehr Lärm rechnen müssten.

Bei den Wohnhäusern handelt es sich nicht um Wohngebiete, sondern um sogenannte „Außenbereiche“. Die Regeln für den Lärmschutz sind dabei nicht so streng. Die Overberger haben aber noch vor Baubeginn die Chance, Einwendungen und Vorschläge an die Kommunen – in dem Fall an Bergkamen – weiterzugeben.

Kamener Kreuz ist ein „nerviges“ Nadelöhr

Die Autobahn 1 und das Kamener Kreuz schaffen es fast täglich mit Stau- und Unfallmeldungen in die Medien. Mit dem dreispurigen Ausbau hofft Straßen.NRW das sogenannte Nadelöhr zu entschärfen. Bei der Veranstaltung handelte es sich um eine „frühe Öffentlichkeitsbeteiligung“. Einen konkreten Baubeginn gibt es noch nicht. 2027 soll allerdings alles fertig sein.

Kommentare

ANZEIGE