Dienstag, 17. Juli 2018

Und es geht los! Der Startschuss für den Ausbau des Bildungscampus an der Platanenallee in Unna ist gefallen. Vor allem auf Autofahrer kommen jetzt harte Zeiten zu.

Der erste Schritt in Richtung Bildungscampus ist schon so gut wie abgehakt. In den vergangenen Wochen wurden Gras gemäht, Gräben ausgehoben und neue Leitungen verlegt. Am 4. Oktober startet dann der erste Bauabschnitt. Und der befasst sich mit dem Parkplatz an der Kreissporthalle.


160 neue Plätze sollen hier entstehen. Bis es aber soweit ist, parkt hier erst mal knapp zwei Jahre lang Niemand. Denn der alte Parkplatz wird gesperrt. Sportler müssen dann rund 500 Meter weit laufen, denn der Ausweichparkplatz befinden sich an der Eissporthalle im Ligusterweg.

Parkplatz erst 2019 wieder frei

Die Arbeiten am Parkplatz sollen bis Ende 2018 dauern. Er wird dann aber noch nicht freigegeben, denn die entstandene Fläche wird für den Bau der neuen Kreissporthalle benötigt. Hier sollen dann Baumaterialien und Bagger abgestellt werden.

Anfang 2019 kommt dann ein weiterer Parkplatz mit 50 Plätzen hinzu. Das richtet sich allerdings auch danach, wer die europaweite Ausschreibung für das Förderzentrum und das Weiterbildungskolleg gewinnen kann. Dieser Bau soll dann im Frühjahr 2019 starten.

Der neue große Parkplatz mit insgesamt 210 Plätzen wird also frühestens in zwei Jahren mit ersten Autos bevölkert werden. Zusätzlich zu dem bereits befürchteten Verkehrschaos durch die Unnaer kommt also akute Parkplatznot. Das war allerdings nicht anders zu lösen, heißt es vom Kreis.

Bildungscampus wird aus Fördermitteln finanziert

Allerdings gibt Kreissprecherin Constanze Rauert auch zu bedenken, dass auf dem Bildungscampus nicht täglich 20.000 Studenten lernen, die alle mit dem Auto ankommen. Der Bedarf sei wohl überschaubar und deshalb reichen auch 210 Parkplätze aus. Hier stehen auch jetzt schon Lehrer und ältere Schüler. Der Parkplatz bleibt genauso groß wie vorher auch.

Für das Gesamtprojekt des Bildungscampus Unna wird an Fördermitteln genutzt, was zur Verfügung steht. Der Neubau der Kreissporthalle wird aus dem Programm „Gute Schule 2020“ finanziert. 3,4 Millionen Euro gibt es insgesamt, aufgeteilt auf zwei Jahre. Die Eigenleistung des Kreises beträgt bei der Sporthalle zwei Millionen Euro. Die fallen zum Beispiel für den Abriss der maroden Sporthalle und auch für die neuen Parkplätze an.

Bei den 3,4 Millionen Euro Fördermitteln bleibt es aber nicht. Insgesamt sollen 7,4 Millionen fließen. Das gesamte Geld kommt aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ und teilt sich neben dem Neubau der Sporthalle auch auf das Weiterbildungskolleg und das Förderzentrum auf.

 

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