Montag, 18. Dezember 2017

Nach einem Brand am Freitagmorgen (1. Dezember) in Bergkamen-Oberaden gab es 31 Verletzte. Laut Staatsanwalt Sebastian Giesenregen ging es den Hausbewohnern zum Glück nicht so schlecht wie zuerst angenommen. Schon am Freitag wurden alle aus dem Krankenhaus entlassen.

Am Freitag (1. Dezember) gegen 0.26 Uhr meldete ein Zeuge bei der Polizei einen brennenden Pkw vor einem Haus an der Straße „In der Schlenke“ in Bergkamen-Oberaden. Es gab auch Hinweise auf einen zweiten Brand im Hausflur des Mehrfamilienhauses, das inmitten des Gewerbegebietes steht.

Kurzer Krankenhaus-Aufenthalt

Laut Aussagen des Einsatzleiters der Feuerwehr sollen dort Reifenstapel gebrannt haben. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung am Brand- und Tatort, trafen Feuerwehr und Polizei am Tatort ein. Es waren rund 180 Einsatzkräfte vor Ort. Die Polizei ging von 31 Verletzten aus, sieben davon so schwer, dass sie in Lebensgefahr schwebten.

Zum Glück waren die Verletzungen nicht so schlimm wie zuerst angenommen. Laut Staatsanwalt Sebastian Giesenregen wurden noch am Freitag alle Bewohner aus dem Krankenhaus entlassen. Lebensgefahr besteht nicht mehr.

Die Geschehnisse am Freitag in Bildern:

Ermittlung wegen versuchten Mordes

In dem Mehrfamilienhaus in der Straße „In der Schlenke“ wohnen viele Familien aus Osteuropa. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes. Zum Täter oder zum Motiv gibt es laut Giesenregen weiterhin keine Erkenntnisse (Stand Montag, 4. Dezember).

Weiterhin gilt: Zeugen, die vor oder während der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter der Telefonnummer 0231/132-7441 zu wenden.

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