Montag, 18. Dezember 2017

Selten halten sich die Autofahrer auf der Dortmunder Straße zwischen Unna-Massen und Dortmunder-Wickede an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h kurz vor dem Ortseingangsschild Dortmund. Nach dem Antrag der CDU, die Überquerung sicherer zu machen, gibt es nun grünes Licht von Straßen.NRW. 

Am 15. November tagte im Ratssaal der Stadt Unna der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehrsplanung. Die CDU stellte einen Antrag. Es ging um die Dortmunder Straße und Gudrunstraße, die beide an der Stadtgrenze zu Dortmund liegen.

Straßen.NRW ist zuständig

Das Problem: Autofahrer nutzen die circa einen Kilometer lange Gerade vom Ortsausgangsschild Unna-Massen und beschleunigen. Direkt nach der Kurve müssen Schüler und auch andere Menschen regelmäßig die Straße überqueren. Eigentlich sind dort nur 50 km/h erlaubt. Aber nur wenige halten sich nach der Kurve daran. Der Antrag der CDU fand im Ausschuss Gehör. Nun soll die Überquerung der Straße in der ersten Jahreshälfte 2018 sicherer gemacht werden.

Hier soll die Überquerung sicherer gemacht werden. An der Gudrunstraße in Richtung Bushaltestelle. Foto: Dennis Liedschulte/Unna24

Im Ausschuss für Feuerschutz, Sicherheit und Ordnung verkündete das Ordnungsamt am Dienstag (28. November), dass der Antrag der CDU nun an Straßen.NRW weitergegeben wurde. In der ersten Jahreshälfte soll die Überquerung der Dortmunder Straße für die Anwohner an der Gudrunstraße nun sicherer werden. Die Stadt Unna muss das in Kooperation mit Straßen.NRW machen. Der Landesbetrieb Straßen.NRW ist für die Dortmunder Straße zuständig.

Details gibt es noch nicht

Bei den Fraktionen war man sich einig. Bernd Dreisenbusch von der SPD sagte, dass er die Idee begrüßen würde. Auch Linke, und die Grünen gaben grünes Licht. Michael Ott, Baudezernent der Stadt Unna, ist schon mit Straßen.NRW in Gesprächen. Noch steht nicht genau fest, was man dort hinbauen kann. „Wir haben da einige Möglichkeiten. Ich kann aber noch nicht genau versprechen, was dort hingebaut wird“, sagt er.

Die Palette der Optionen für die Dortmunder Straße und Gudrunstraße ist sehr vielfältig. So könnte eine Ampel dafür sorgen, dass Autofahrer anhalten. Aber auch Zebrastreifen oder Verkehrsinseln, damit Fußgänger in der Mitte stehen bleiben können, sind eine Möglichkeit.

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