Dienstag, 19. September 2017

Der Kulturausschuss der Stadt Unna blickte am Dienstag (12. September) auf das Summertime-Programm zurück. Für alle Beteiligten war es ein erfolgreicher Sommer. Und die Planungen für 2018 laufen schon.

Sigrun Krauß, Bereichsleiterin Kultur, ist zufrieden: „Alle Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Wir hatten immer 400 oder mehr Besucher. Die Waldinszenierungen sind darüber hinaus immer ausverkauft gewesen.“ Krauß äußerte sich vor allem zu den Veranstaltungen, bei denen die Stadt ihre Finger im Spiel hatte.

Als besondere Höhepunkte nannte sie auch die Extraschicht, das Konzert der Neuen Philharmonie Westfalen oder die kulturellen Samstage. Und besonders gute Nachrichten gibt es gleich dazu, denn es wurde Geld eingespart. 2.000 bis 3.000 Euro weniger als erwartet, da die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Waldfriedhof doch günstiger waren als zunächst gedacht.

Musik kommt bei Summertime von der Lindenbrauerei

Die Stadt Unna bildet beim Summertime eher den künstlerisch-kulturellen Bereich ab. Für alles, was Musik angeht, ist die Lindenbrauerei zuständig. „Die Zusammenarbeit läuft hervorragend“, so Sigrun Krauß. Allerdings gäbe es Überlegungen, den Platz der Kulturen attraktiver zu gestalten.

Der Geschäftsführer der Lindenbrauerei blickt vor allem gern auf das Rio-Reiser-Fest zurück. Das war so gut besucht wie noch nie zuvor. Aber auch die gesamte Bilanz lässt sich sehen. Zu allen Veranstaltungen kamen um die 8.000 Besucher. „Das hat sich auch auf unsere Gastronomie ausgewirkt“, so Gründer.

Und so wird 2018

Auch der Geschäftsführer ist mit der Zusammenarbeit zur Summertime zufrieden. Und das bedeutet im Umkehrschluss auch: Es geht weiter. „Wir stecken schon voll in den Vorbereitungen für 2018“, so Frank Gründer.

Und auch Sigrun Krauß hat schon die ersten Highlights für das kommende Jahr in Petto. „Das Narrenschiff plant eine große Produktion auf dem Breitenbachgelände“, verrät sie. Auf dem Waldfriedhof soll im kommenden Jahr Jules Verne gespielt werden. Ein besonderes Ereignis wirft außerdem seine Schatten voraus: Die Veranstaltungen werden um die Weltmeisterschaft herum geplant.

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