Freitag, 22. Juni 2018

Die Stadt Unna hat gemeinsam mit Straßen.NRW über Ausbaumaßnahmen einiger Kreuzungen an der B1 gesprochen. Der Startschuss für die Bauarbeiten ist voraussichtlich 2019. Jetzt gibt es allerdings schon Sofortmaßnahmen.

Auf den Autobahnen im Kreis Unna wird dieses Jahr schon viel gebaut. Ebenfalls soll die B1 in Unna mit drei Baustellen dazu kommen. Unnas Bürgermeister Werner Kolter hat die Ergebnisse aus den Gesprächen mit Straßen.NRW am Donnerstag (8. März) bekannt gegeben. Sowohl die Stadt als auch Straßen.NRW halten einige Kreuzungen an der B1 für gefährlich, gerade für die Fußgänger. Deswegen sollen einige ausgebaut werden.

Welche Kreuzungen sind betroffen?


Besonderen Handlungsbedarf sieht die Stadt und Straßen.NRW an drei Kreuzungen in Unna. Betroffen sind die Kreuzungen der B1 und der Hertinger Straße, der Iserlohner Straße sowie dem Kessebürener Weg. Gerade die Stadt sehe die Kreuzungen als gefährlich und nicht mehr zeitgemäß an, so Stadtsprecher Oliver Böer.

Genauere Straßenabschnitte findet ihr in dieser Karte:

Mit dem Ausbau denken die Stadt und Straßen.NRW an die Verkehrssicherheit der Fußgänger. Deswegen erstellt der Landesbetrieb für Straßenbau NRW noch dieses Jahr die Planung. Beginnen soll der Ausbau voraussichtlich 2019.

Was passiert jetzt an der B1?

Da die Baumaßnahmen im kommenden Jahr anfangen, gibt es jetzt schon vorübergehende Sofortmaßnahmen. Für mehr Sicherheit sollen schnellstmöglich Tempolimits sorgen. Ab der Kreuzung Hertinger Straße bis zur Tankstelle hinter der Kreuzung Kessebürener Straße ist dann eine Geschwindigkeit von 50 km/h erlaubt (siehe Karte). „Die Stadt ist in dieser Frage für ein dauerhaftes Tempolimit“, sagt Böer. Gerade wegen der Lärmbelästigung und des LKW-Verkehrs. Über eine dauerhafte Temporeduzierung konnten sich die Stadt und Straßen.NRW allerdings noch nicht einigen.

Kommentare

ANZEIGE