Freitag, 07. Dezember 2018

In Unna hat die Polizei am Dienstagabend (4. Dezember 2018) ein gefährliches Abschleppmanöver gestoppt. Der Fahrer und sein Helfer ignorierten diese Anweisung jedoch und verursachten wenig später einen Unfall – mit der Polizei.

Am Dienstagabend (4. Dezember 2018) hat die Polizei auf der B1 von Werl in Richtung Unna ein gefährliches Abschleppmanöver gestoppt. Das Fahrzeuggespann war komplett unbeleuchtet unterwegs und musste daraufhin im Industriegebiet Ost abgestellt werden.

Obwohl der Einsatz damit eigentlich beendet war, zogen die Fahrzeuge am Abend nochmal die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich. Denn entgegen der Anweisung der Beamten hatten die Fahrer das Abschleppmanöver wieder aufgenommen. Das Gespann bog gerade aus der Max-Planck-Straße nach links auf die B1 ab, als sie der Polizei entgegenkamen.

Abschlepphilfe baut Unfall mit Polizeiauto

Mit Blaulicht und Warnblinker wendete die Polizei, um das Gespann anzuhalten. Daraufhin fuhr ein Pkw in die rechte Seite des Einsatzwagens. Zuvor hatte das Auto an einer roten Ampel auf der Max-Planck-Straße angehalten.

Wie sich herausstellte, sollte der 67-jährige Autofahrer aus Dortmund als „Absicherung“ für das unbeleuchtete Fahrzeug dienen. Beim Abbiegen habe ihn nach eigenen Angaben das Blaulicht des Streifenwagens geblendet.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von 8.000 Euro.

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