Mittwoch, 12. Dezember 2018

Bei einem schweren Unfall auf der A1 ist am Dienstagmittag (9. Oktober) ein Lastwagenfahrer verletzt worden. Es gab lange Staus. Zudem ermittelt die Polizei nun gegen zahlreiche Gaffer.

Update, 10. Oktober: Einen Tag nach dem schweren Lastwagen-Crash bei Unna hat sich die Polizei erneut auf Twitter zu Wort gemeldet. Der Anlass ist ein leidiger: Gaffer, die den Unfall mit dem Handy festhalten.

Deshalb hat die Polizei nun 30 Anzeigen verschickt. Unter anderem zeigt das Foto, das die Beamten auf Twitter posten, einen Lastwagenfahrer. Er fährt mit dem Handy in der Hand an der Unfallstelle vorbei.

Lastwagenfahrer hat Glück im Unglück

Ursprungsmeldung: Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sei ein 40-Jähriger Lastwagenfahrer auf das Heck eines vor ihm fahrenden Lkw gefahren. Der 48 Jahre alte Fahrer dieses Lastwagens hatte wegen dichten Verkehrs hinter der Anschlussstelle Unna bremsen müssen.

Dadurch verkeilte sich das Führerhaus des aus ungeklärten Gründen aufgefahreren Lastwagenfahrers. Zu allem Übel fiel auch noch eine Mulde, die sein Vordermann geladen hatte, auf sein Führerhaus.

Hoher Schaden, lange Staus

Bei dem Unfall wurde der 48-Jährige leicht verletzt und von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht. Vorsorglich wurde auch der 40-Jährige Lastwagenfahrer zur Kontrolle in eine Klinik gebracht.

Wegen der Bergungsarbeiten musste die A1 in Richtung Bremen bis zum Nachmittag teilweise gesperrt werden. Dort war auch ein Rettungshubschrauber gelandet. Gegen 13 Uhr hob die Polizei die Vollsperrung auf. Ab 17 Uhr waren zunächst auch der mittlere, kurz darauf alle Fahrstreifen wieder frei.

Dennoch kam es zu langen Staus, auch auf den Ausweichstrecken. Den Schaden schätzen die Beamten auf rund 100.000 Euro.

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