Montag, 24. September 2018

Fünf Autos sind am Samstagabend (7. Juli) in einen schweren Unfall auf der A1 verwickelt gewesen. Dabei wurden zehn Personen verletzt, darunter auch ein Kleinkind. Die Polizei sperrte die Autobahn zwischen dem Kreuz Dortmund/Unna und Schwerte über mehrere Stunden.

Gegen 21.40 Uhr war ein 41-jähriger Bielefelder in das Heck des Wagens eines gleichaltrigen Kerpeners gefahren. Dieser hatte zuvor abbremsen müssen. Das hatte der Mann aus Bielefeld nach Angaben der Polizei offenbar zu spät bemerkt. Der Kerpener geriet durch den Aufprall von der linken Spur der A1 in Richtung Köln nach rechts.


Anschließend stieß das Auto des Bielefelders gegen das einer 44-jährigen Rostockerin. Diese wiederum drückte den Wagen eines Sinsheimers gegen die Mittelleitplanke. Die Rostockerin verlor die Kontrolle über ihr Auto, kam ins Schlingern und überschlug sich. Ihr Wagen bleib auf der linken Spur auf dem Dach liegen.

Nach ersten Erkenntnissen war auch ein 31-jähriger Mann aus Rheinland-Pfalz mit seinem Fahrzeug in den Unfall verwickelt. Er und seine zwei Mitfahrer blieben unverletzt.

Alkoholgeruch festgestellt

Bilanz der Karambolage: Zehn Verletzte mussten von Rettern in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Darunter waren neben sämtlichen Fahrern der beteiligten Autos auch fünf Mitinsassen – darunter ein eineinhalbjähriges Mädchen aus dem Wagen der Rostockerin.

Bei dem Mann aus Bielefeld stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein Atemtest ergab einen Wert von unter 0,5 Promille. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an und stellten den Führerschein sicher.

Die A1 musste an der Unfallstelle bis etwa 1 Uhr in der Nacht gesperrt werden. Die Beamten schätzen den Schaden auf insgesamt rund 40.000 Euro.

Zeugen gesucht

Wie der Unfall genau passieren konnte, ermittelt nun die Dortmunder Polizei. Zeugen sollen sich unter 0231/132 4623 bei der Autobahnpolizei Hagen melden.

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