Sonntag, 23. September 2018

Kaffeeliebhaber aufgepasst! Mit dem Café „Mio Tesoro“ hat Unna ab jetzt ein Café, in dem man zwischen unzähligen Kaffeebohnen seine Lieblings-Kaffeespezialität aussuchen kann. Doch was hat das Café mit der Geschichte zu tun, die sich rund um die Figur Gollum aus „Herr der Ringe“ rankt? 

Mit dem „Mio Tesoro“ hat die Innenstadt von Unna einen speziellen Neuzugang in Sachen Café-Gastronomie. Inhaberin Nadine Kriegel ist vor allen Dingen eine Sache wichtig: „Kaffee ist nicht gleich Kaffee“. So steht es zumindest auf ihrer Homepage.


Insgesamt bietet das „Mio Tesoro“ für 16 Personen Platz. Gäste können sich nicht nur über insgesamt 20 verschiedene Kaffeebohnensorten und fünf verschiedene Kaffeespezialitäten freuen. Was darf in einem Café nicht fehlen? Richtig: Es gibt selbst gebackenen Kuchen

Inhaberin ist bestens in Sachen Kaffee ausgebildet

Aber was macht das Café „Mio Tesoro“ (ital. „Mein Schatz“) so besonders? Inhaberin Nadine Kriegel absolvierte ihre Ausbildung bei Thomas Brinkmann (Röstmeister 2008/2009 und Judge beim sogenannten Cup of Exellence) zur Kaffeesommeliere.

Doch damit nicht genug. Kriegel bildete sich auch nach ihrer Ausbildung noch weiter und war immer auf der Suche nach Spezialitätenkaffees – im Bereich Latte Art Advanced wurde sie von Fabio Denittis (autorisierter Speciality-Coffee-Association-Trainer) ausgezeichnet. Mittlerweile hat sie sich soviel Fachwissen angeeignet, dass sie selber Seminare gibt.

Im Kurzinterview hat Kriegel Unna24 unter anderem verraten, wie sie auf den Namen „Mio Tesoro“ gekommen ist.

Unna24: Woher kommt der Wunsch, ein Café zu eröffnen?

Nadine Kriegel: Ich wollte schon immer ein Café eröffnen, habe aber gewartet, bis meine Kinder so groß sind, dass sie auch mal auf mich verzichten können.

Woher kommt der Name „Mio Tesoro“?

Ich habe vor vielen Jahren am Schüleraustausch nach Italien teilgenommen und dort auf italienisch „Herr der Ringe“ geschaut. Gollum sagte da immer „Mio Tesoro“. Und weil er so besessen war von „seinem Schatz“, dachte ich schon damals, dass das genau der richtige Name für „meinen“ Schatz sein wird.

20 Kaffebohnen gibt es bei dir – wo liegen die Unterschiede?

Die Sorten stammen von zwei Privatrösterein aus Hannover und München und sind alle Spezialitätenkaffees. Ich habe mich für Sorten rund um den Globus entschieden und denke, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

 

Du hast eine beeindruckende Ausbildung hinter dir – wie lange hat das gedauert?

Die Ausbildung dauert 54 Einheiten á 45 Minuten – die Praxis im Anschluss aber Jahre.

Was gibt es denn noch, neben Kaffee?

Ein Frühstücksbuffet, selbstgebackende Kuchen, Bohnenverkauf, jeden ersten Samstag im Monat ein Open Cupping (Kaffee-Diskussionen mit Probieren) und Seminare.

Welches Café in Unna dagegen dicht machen musste, lest ihr hier.

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