Sonntag, 23. September 2018

Durch den erfolgreichen Bürgerprotest hat die Eishalle vor gut zwei Wochen noch eine letzte Chance bekommen. Jetzt hat sich die Initiative „Unna braucht Eis“ mit der Stadtverwaltung getroffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Die gemeinsam entwickelte Agenda umfasst drei Punkte, wie Stadtsprecher Oliver Böer gegenüber Unna24 erklärte. Zunächst soll die Initiative „Unna braucht Eis“ die Möglichkeit bekommen, die Eishalle zu begehen. Das war nicht so schnell möglich, wie von der Initiative erhofft.


Grund dafür waren die Arbeiten in der Halle. Zuerst wurde das Ammoniak abgepumpt und eingelagert. Zurzeit prüft der TÜV die Sicherheit im Gebäude und gibt sie in den kommenden Tagen frei. Danach können dann die Mitglieder der Initiative gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben Unna (WBU) die Halle begehen. „Und dann steht auch wirklich jede Tür offen“, sagt Oliver Böer.

Neues Gutachten für die Eishalle soll zeitnah erstellt werden

In einem zweiten Schritt soll dann ein neues Gutachten erstellt werden. Damit soll ein externes Architekturbüro aus Unna beauftragt werden. Das soll dann genau auflisten, was alles gemacht werden müsste und wie teuer das werden könnte. Auch hier soll die Initiative mit eingebunden werden, wie Oliver Böer bestätigt.

In einem dritten Schritt wollen dann WBU, Stadtverwaltung und die Initiative „Unna braucht Eis“ darüber sprechen, welche alternativen Betreibermodelle es für die Eishalle geben könnte.

„Es war ein Auftaktgespräch in einem konstruktivem Klima“, sagt Stadtsprecher Oliver Böer über die Veranstaltung am Mittwoch (11. Juli).

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