Samstag, 19. Januar 2019

In einer Erstaufnahmeeinrichtung in Unna sollen Mitarbeiter des DRK überwacht worden sein. Die Gewerkschaft Verdi wirft dem Roten Kreuz Bespitzelung vor. Das DRK spricht nun von „Wahrheitsverzerrung“.

Herausgekommen war der Skandal, nachdem sich Mitarbeiter der DRK-Betreuungsdienstes Ende Dezember 2018 bei der Redaktion des Hellweger Anzeigers gemeldet hatten. Zuvor hatte Verdi offenbar entsprechende Unterlagen an die Datenschutzbeauftragte des Landes weitergegeben.

DRK will Vorwürfe „transparent widerlegen“

Nun kündigte das Deutsche Rote Kreuz an, die Vorwürfe „transparent widerlegen“ zu wollen, gesteht aber auch Fehler ein. Die Behauptungen der Gewerkschaft seien dennoch „wahrheitsverzerrend“, man prüfe juristische Schritte. In einer Betriebsversammlung am Mittwoch (9. Januar) soll das Thema erneut besprochen werden.

Wie sich die Mitarbeiter fühlen, lest ihr bei unseren Kollegen vom Hellweger Anzeiger (Bezahlinhalt).

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