Montag, 24. September 2018

Im Juni des vergangenen Jahres wurde in der Morgenstraße in Unna eine 49-jährige Frau tot aufgefunden. Jetzt steht der mutmaßliche Täter vor Gericht. Laut Anklage hat er sein Opfer mit einem Kabelbinder erdrosselt.

Am 29. Juni 2017 wurde eine Frau in der Morgenstraße tot aufgefunden. Zuvor hatte ihr Arbeitgeber sie als vermisst gemeldet. Schnell war klar: Die 49-Jährige muss schon zwischen dem 16. und 21. Juni zu Tode gekommen sein. Sie wurde erdrosselt und erstickte qualvoll. Der mutmaßliche Täter hatte wohl einen Kabelbinder benutzt.


Als Tatverdächtiger wurde schnell ein 47-Jähriger aus Fröndenberg ausgemacht. Die beiden hatten wohl eine On-Off-Beziehung. Finden konnte die Polizei ihn allerdings nicht, sodass er zur Öffentlichkeitsfahndung ausgeschrieben wurde.

Mutmaßlicher Täter setzte sich nach Costa Rica ab

Aber auch das führte nicht zum Erfolg. Kein Wunder, denn der Mann hatte sich ins Ausland abgesetzt. In Costa Rica wurde er schließlich festgenommen, weil er auch in dem südamerikanischen Land ein Verbrechen begangen hatte. Hier hatte er wohl einen Raub in einem Haus begangen. Der Tatverdächtige wurde nach Deutschland ausgeliefert.

Am kommenden Dienstag (10. April) beginnt der Prozess vor dem Dortmunder Schwurgericht. Dem Tatverdächtigen wird Totschlag vorgeworfen.

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