Mittwoch, 12. Dezember 2018

In Unna wird das Internet immer schneller. Die Abdeckung mit schnellem Internet liegt inzwischen bei 80 bis 85 Prozent. Jetzt sollen auch die letzten weißen Flecken auf dem Breitband-Stadtplan in Unna verschwinden.

Im ländlichen Bereich, wie zum Beispiel Siddinghausen oder Dreihausen, gibt es aber immer noch weiße Flecken, in denen der Internetempfang nicht ideal ist, so die Stadt Unna. Mithilfe eines Markterkundungsverfahrens wird der Internetbedarf in diesen Bereichen bald überprüft.

Dieses Verfahren ist Voraussetzung dafür, dass für den Breitbandausbau auch im ländlichen Bereich Fördermittel durch den Bund bereitgestellt werden. Nur so wird der Ausbau auch für Telekommunikationsunternehmen wirtschaftlich attraktiv.

Internet bis spätestens 2025 ausgebaut

Die weißen Flecken sollen nun bis spätestens 2025 verschwinden. Die Bundesregierung sieht vor, dass bis zum Jahr 2022 für alle Unternehmen Breitband zur Verfügung stehen soll. Für Privathaushalte hat der Bund ein Zeitfenster bis 2025 vorgesehen.

Die Unterstützung der Wirtschaft bei der Digitalisierung und die damit einhergehende Stärkung des Wirtschaftsstandorts Unna liegen im Aufgabenbereich des Unnaer Wirtschaftsförderers.

Unna ist im Interentausbau weiter als andere Städte

Martin Bick, Unnas Wirtschaftsförderer, sieht die Stadt im Bereich des Breitbandausbaus auf einem sehr guten Weg. „Während andere Städte jetzt erst mit dem Ausbau beginnen, sind wir schon deutlich weiter, als es Bund oder Land vorgeben“, sagt Bick.

„In Zeiten, in denen die Datenpakete immer größer werden, ist das schnelle Breitbandinternet schon fast alternativlos“, so Bick. Aus diesem Grund steht er auch mit den Unternehmen in Unna in einem ständigen Austausch.

Bislang stehen in allen Gewerbegebieten, Schulen und in sämtlichen Neubaugebieten Unnas Breitbandanschlüsse zur Verfügung.

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